Curt Baller

Curt Baller
Curt Baller
Kurt Baller
29. August 1880 in Breslau
26. Januar 1966 in Fallersleben (Stadt Wolfsburg)
Oberbürgermeister
GND-Nummer 133924440
DNB: Datensatz

Curt Baller (auch Kurt Baller; geb. 29. August 1880 in Breslau; gest. 26. Januar 1966 in Fallersleben/Stadt Wolfsburg) war Jurist und von 1924 bis 1933 Oberbürgermeister von Nordhausen.

Leben[Bearbeiten]

Jugend und Studium[Bearbeiten]

Curt Baller besuchte das humanistische Gymnasium in Breslau und studierte dort Jura, später auch in Freiburg und Greifswald. 1903 promovierte er zum Dr. jur. und legte die Referendarprüfung ab. Nachdem er 1908 die Große juristische Staatsprüfung bestand war er ein Jahr lang Magistrats-Assesor in Breslau und später im schlesischen Bunzlau.

Wirken in Nordhausen[Bearbeiten]

Im Jahr 1910 zog Baller nach Nordhausen. Er wurde Stadtrat und 2. Bürgermeister, Mitte Dezember 1924 trat er die Nachfolge des in den Ruhestand gegangenen Oberbürgermeisters Dr. Carl Contag an.

Er leitete die Tausend-Jahr-Feier Nordhausens im Mai 1927 und eröffnete im September den Rosengarten. Auf dem Hauptfriedhof weihte Baller im Juni 1928 die Friedhofskapelle und das Krematorium ein. In seine Zeit fiel auch der Bau des Stadions, die Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus des städtischen Krankenhauses und der Bau der neuen Turnhalle in der Sedanstraße (heute Rudolf-Breitscheid-Straße) im April 1931.

Das Amt des Oberbürgermeisters begleitete Baller bis 1. April 1933. Er wurde mit Wirkung vom 3. April 1933 vom Dienst suspendiert und in den Ruhestand versetzt. Seine Vertretung übernahm Bürgermeister Henschel.

Oberbürgemeister in Aschersleben und Lebensabend[Bearbeiten]

Es folgte die Übersiedlung nach Aschersleben. Dort war er Oberbürgermeister bis zum 31. Dezember 1944.

Seinen Lebensabend verbrachte er bei seinen Söhnen in Fallersleben bei Wolfsburg.

Werke[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]