Waldschlößchen: Unterschied zwischen den Versionen

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1904 wurde am Gehegeplatz die obere Tonhalle eingeweiht, der Brunnen in der Mitte des Platzes war ebenso in Betrieb wie die neun kleineren oder größeren Gaststätten rechts und links des Platzes. Das Waldschlößchen, im Besitz von Carl Lampe, hatte eine besondere Lage; denn es ist ein Querbau am oberen Ende des Platzes. Anfang der 1990er Jahre war das Waldschlößchen neben dem [[Kaffee Kiehne]] als einziges von den neun Lokalen übrigblieben.  
 
1904 wurde am Gehegeplatz die obere Tonhalle eingeweiht, der Brunnen in der Mitte des Platzes war ebenso in Betrieb wie die neun kleineren oder größeren Gaststätten rechts und links des Platzes. Das Waldschlößchen, im Besitz von Carl Lampe, hatte eine besondere Lage; denn es ist ein Querbau am oberen Ende des Platzes. Anfang der 1990er Jahre war das Waldschlößchen neben dem [[Kaffee Kiehne]] als einziges von den neun Lokalen übrigblieben.  
  
Ebenso wie das andere Cafe wurde das Waldschlößchen öfter umgebaut. So war es unter dem Kunstmaler Walter Keilholz eine sehr beliebte Tanzgaststätte mit Barbetrieb, und an den Nachmittagen saßen hier die Familien bei Kaffee und Kuchen - winters im Lokal und im Sommer im Freien, zumal es bis in die 1990er Jahre noch regelmäßig Gehegekonzerte (seit 1830) gab. Danach änderte sich der Charakter der Gaststätte Waldschlößchen und stand als Discothek nur noch dem jungen Publikum zur Verfügung.  
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Ebenso wie das andere Cafe wurde das Waldschlößchen öfter umgebaut. So war es unter dem Kunstmaler Walter Keilholz eine sehr beliebte Tanzgaststätte mit Barbetrieb, und an den Nachmittagen saßen hier die Familien bei Kaffee und Kuchen - winters im Lokal und im Sommer im Freien, zumal es bis in die 1990er Jahre noch regelmäßig Gehegekonzerte (seit 1830) gab. Danach änderte sich der Charakter der Gaststätte Waldschlößchen und stand als Discothek nur noch dem jungen Publikum zur Verfügung.
  
1996 wurde das chinesische Restaurant „Bambusgarten” eröffnet, dass 23 Jahre im Waldschlößchen blieb. 2019 baute der Eigentümer das Nordhäuser Traditionslokal innen komplett um.
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1996 wurde das chinesische Restaurant „Bambusgarten” eröffnet, das 23 Jahre im Waldschlößchen blieb. 2019 baute der Eigentümer das Nordhäuser Traditionslokal innen komplett um.
  
 
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Aktuelle Version vom 26. August 2020, 16:58 Uhr

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Waldschlößchen ist eine Gaststätte am Gehegeplatz 12.

Geschichte[Bearbeiten]

1904 wurde am Gehegeplatz die obere Tonhalle eingeweiht, der Brunnen in der Mitte des Platzes war ebenso in Betrieb wie die neun kleineren oder größeren Gaststätten rechts und links des Platzes. Das Waldschlößchen, im Besitz von Carl Lampe, hatte eine besondere Lage; denn es ist ein Querbau am oberen Ende des Platzes. Anfang der 1990er Jahre war das Waldschlößchen neben dem Kaffee Kiehne als einziges von den neun Lokalen übrigblieben.

Ebenso wie das andere Cafe wurde das Waldschlößchen öfter umgebaut. So war es unter dem Kunstmaler Walter Keilholz eine sehr beliebte Tanzgaststätte mit Barbetrieb, und an den Nachmittagen saßen hier die Familien bei Kaffee und Kuchen - winters im Lokal und im Sommer im Freien, zumal es bis in die 1990er Jahre noch regelmäßig Gehegekonzerte (seit 1830) gab. Danach änderte sich der Charakter der Gaststätte Waldschlößchen und stand als Discothek nur noch dem jungen Publikum zur Verfügung.

1996 wurde das chinesische Restaurant „Bambusgarten” eröffnet, das 23 Jahre im Waldschlößchen blieb. 2019 baute der Eigentümer das Nordhäuser Traditionslokal innen komplett um.